Agency Log: Die Menschen wieder abholen
Veröffentlicht am 12/12/2021
518 Aufrufe

Agency Log: Die Menschen wieder abholen
Veröffentlicht am 12/12/2021
518 Aufrufe
Timeline Marketing Media Retail
copy

Agency Log #38: "Wir schaffen Beziehungen, nicht Links. Und das in einer Zeit, in der die Empfänger einer Nachricht auch Sender sind und die eigentlichen Sender nur Empfänger waren. Nichts für Schwächlinge", sagt Susanne Grof-Korbel, ausgebildete Psychologin und Senior Partner der Kommunikations- und Public Relations Agentur - bettertogether GmbH. Der überstürzte Einzug des digitalen Zeitalters, ein noch nie erlebter pandemischer Schrecken, "hat bei vielen Mitmenschen eine klassische psychologische Fluchtreaktion in mythische Traumwelten bewirkt, die bis zur totalen Realitäts- und Wissenschaftsleugnung führt" erzählt Susanne Grof Korbel, in diesem feinstoffligen Fachtalk mit medianet Herausgeber Chris Radda.

bettertogether hat sich in den Kommunikationsbereichen Gesundheit & Soziales, Technologie & Zukunft, Klima & Nachhaltigkeit, mit drei Dutzend erstklassiger Marken und Unternehmen - wie etwa Tirol 2050, AUVA, VAMED, ÖBB, BMLRT, AIT, ASFINAG, durchblicker.at, Global 2000, Ströck, uvm - als Kunden, positioniert und führt in ihrer Kommunikationsarbeit nicht die heute übliche digitale Keule, sondern eher die scharfsinnige, feine Klinge. "Man wird viele Menschen wieder im persönlichen Gespräch abholen müssen, will man nicht grosse Teile der Bevölkerung bei wichtigen Themen wie Gesundheit, Energiewende, Klimawandel und Nachhaltigkeit verlieren", sagt Grof-Korbel und verweist auf ein bettertogether Langzeit-Mediationsprojekt der Tiroler Landesregierung bei dem buchstäblich an den dörflichen Wirtshaustischen seit mehr als sieben Jahren mit den dort lebenden Menschen die Tiroler Energieautonomie 2050 diskutiert und vorbereitet wird. "Dialoggruppen" nennt bettertogether diese "leisen Events" bei denen man nicht polternd überzeugen sondern zuhören und einen offenen Ausgang wagen muss. "Denn ein SUV in einem Winter-Bergdorf auf 1.500 Metern ist dort sicherlich nichts Böses", so Susanne Grof-Korbel.